Schmale Schulter - Vorher Nachher Bilder Haartransplantation
Am 03.04.2023 durften wir bei Elithair den YouTuber Kay Jaster aka Schmale Schulter in unserer Klinik in Istanbul begrüßen. Aufgrund seines Haarausfalls kam er zu unseren Spezialisten und bekam 4200 Grafts mit der modernen DHI Haartransplantation verpflanzt. Nun fühlt sich der YouTuber endlich wieder wohl in seiner Haut und genießt sein volles Haar.
„Es wirkte alles sehr sehr gehoben, hoher medizinischer Standard. Es war wirklich alles picobello.“
Kay
Behandlung
Schmale Schulters Vorher-Nachher-Ergebnis im Überblick: 4.200 Grafts und ein Video, das nichts beschönigt
Von allen Fällen in dieser Galerie ist dieser der am ausführlichsten dokumentierte. Schmale Schulter hat seine Behandlung im April 2023 nicht in zwei Sätzen abgehakt, sondern gut 26 Minuten daraus gemacht, in denen er den Tag kommentiert, den er selbst gefilmt hat. Er legt darin offen, dass eine Kooperation mit uns bestand, und redet trotzdem über die Stellen, die unangenehm sind: die ersten Minuten der Betäubung, die Nacht danach, die Frage, ob er den Eingriff auch ohne diese Kooperation gemacht hätte. Wer wissen will, wie sich so ein Tag tatsächlich anfühlt, statt nur zwei Fotos zu vergleichen, ist bei diesem Fall an der richtigen Stelle.
Wer ist Schmale Schulter?
Schmale Schulter ist Fitness- und Rezept-Creator aus dem Ruhrgebiet und seit rund 2013 online. Sein Thema ist immer dasselbe geblieben, und er formuliert es auf allen seinen Kanälen mit einem Satz: „Ich mache deine Lieblingsgerichte FIT – mit Rezepten, die wirklich schmecken!“ Dazu kommen ein eigenes Kochbuch, E-Books und eigene Produkte über seinen Shop. 2019 hat er zusammen mit zwei Partnern eine CrossFit-Box in Oberhausen mitgegründet, in Podcast-Interviews wird er zusätzlich als Teilzeit-Polizist beschrieben. Zum Behandlungszeitpunkt im April 2023 war er 32 Jahre alt.
Nachprüfen lässt sich das auf seinen Kanälen: Instagram mit einer Reichweite in der Größenordnung von 946.000 Followern, TikTok mit rund 620.000 und sein verifizierter YouTube-Kanal mit rund 272.000 Abonnenten, auf dem auch das Video zu dieser Behandlung liegt. Sein Beruf besteht darin, mehrmals pro Woche vor der Kamera zu stehen, meist frontal und meist in Nahaufnahme. Genau in dieser Perspektive fällt eine zurückweichende Stirnpartie am schnellsten auf, und er beschreibt in dem Video, dass ihn vor jeder Aufnahme das Zurechtzupfen der Haare zunehmend gestört hat.
Die Ausgangssituation: Geheimratsecken, die er jahrelang kaschiert hat
Die Vorher-Aufnahmen oben sind am Behandlungstag entstanden, die Seiten sind schon kurz geschnitten. Deshalb ist auf dem Frontalbild sehr deutlich zu sehen, worum es ging: Die Geheimratsecken reichen an beiden Seiten weit nach hinten, die Stirn ist entsprechend hoch, und vorne steht nur noch ein schmaler Streifen dünnes Haar, durch den die Kopfhaut sichtbar bleibt. Dahinter setzt sich der Verlust in Richtung Oberkopf fort, während die Seiten und der Nacken kräftig behaart sind. Das ist ein deutlich fortgeschrittenes Stadium des erblich bedingten Haarausfalls, das nicht mehr nur die vordere Linie betrifft. Auf dem Bild ist außerdem die neue Haarlinie mit Stift eingezeichnet, deutlich vor dem verbliebenen Haar. Das Design steht fest, bevor das erste Graft gesetzt wird, und es kommt zu 100 Prozent vom Arzt.
Sein eigener Rückblick deckt sich damit. Er zeigt im Video Urlaubsfotos von 2016, auf denen die Ecken schon klar zu sehen sind, und erzählt, wie er die Jahre danach damit umgegangen ist: erst rasiert, später eine Frisur, die die Stelle verdeckt, und immer mit dem Wissen, dass sich darunter etwas weiterentwickelt. Ein Video über die dünner werdenden Haare hatte er nach eigener Aussage schon Jahre vorher gemacht, war damals aber noch nicht bereit für einen Eingriff. Das ist der typische Verlauf bei diesem Muster: nicht ein Ereignis, sondern eine Verschiebung über Jahre, die man erst auf alten Fotos in ihrer ganzen Größe sieht.
Warum Elithair: Vertrauen war für ihn der Knackpunkt
Er benennt in dem Video sehr direkt, was ihn zurückgehalten hat, und es war nicht der Preis. Er hatte dieselben Vorbehalte, die uns täglich begegnen: Türkei, günstig, also vermutlich schlechtere Standards und schlechtere Ergebnisse. Bevor er zugesagt hat, hat er recherchiert, Bewertungen gelesen und in seiner eigenen Community nach Leuten gefragt, die eine Behandlung schon hinter sich hatten. Auch den Vorwurf der Massenabfertigung führt er selbst an und zieht daraus einen anderen Schluss als erwartet: Für ihn war ein Ablauf, in dem jeder Beteiligte eine klar umrissene Aufgabe hat, kein Warnzeichen, sondern der Grund, warum jeder Schritt sitzt. Genau so ist unser 5-Fachärzte-Standard aufgebaut, mit einer eigenen Fachkraft pro Arbeitsschritt und ärztlicher Abnahme an den entscheidenden Punkten.
Wer diesen Vorbehalt nicht nur über Erfahrungsberichte lösen will, kann auf harte Belege zurückgreifen. Das türkische Gesundheitsministerium prüft die Klinik ein bis zwei Mal im Monat unangekündigt, und das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001:2015 vom TÜV Thüringen zertifiziert, ausgestellt auf die Betreibergesellschaft von Elithair, Estelit Sağlık Hizmetleri A.Ş., nachprüfbar unter der Zertifikatsnummer 151002611856. Kontrolliert wird also nicht durch uns selbst.
Vor Ort waren für ihn zwei Dinge wichtig, die beide nichts mit Technik zu tun haben. Erstens eine deutschsprachige Betreuung, die bei jedem Arztgespräch übersetzt hat, weil eine Sprachbarriere bei einem medizinischen Eingriff Misstrauen erzeugt. Zweitens die Voruntersuchung, die er im Video Schritt für Schritt beschreibt: Blutwerte, um Erkrankungen und Mängel als Ursache des Haarausfalls auszuschließen, und eine Analyse der Haare am ganzen Kopf, weil aus einem Follikel nicht immer nur ein Haar wächst und der Spenderbereich die Obergrenze der ganzen Planung setzt. Er greift dabei auch die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt auf, die ihm dort erklärt wurde: Bei fortschreitendem Haarausfall kann nach einer Transplantation weiteres Eigenhaar ausfallen, das ohnehin ausgefallen wäre. Deshalb entscheidet der Befund, nicht der Wunsch, ob eine Behandlung jetzt sinnvoll ist.
Warum DHI für dieses Vorher-Nachher-Ergebnis
Gearbeitet wurde mit der DHI-Methode, bei der jedes Graft mit einem Implanter-Stift direkt eingesetzt wird, ohne vorher angelegte Kanäle. Entnommen wird bei uns immer per FUE, also einzelfollikulär mit einem Hohlpunch. Das eine ist die Entnahme, das andere das Einpflanzen, beides gehört zusammen. DHI ist bei uns Standard und im Paketpreis enthalten, kein Aufpreis.
Bei einem Befund, der vorne beginnt und nach hinten weiterläuft, muss die Technik zwei verschiedene Aufgaben lösen. Vorne entscheidet der Winkel über die Natürlichkeit, weil Haar an der Stirnlinie flach nach vorne aus der Kopfhaut kommt und nicht senkrecht. Beim DHI-Verfahren werden Winkel, Richtung und Tiefe in dem Moment festgelegt, in dem das Graft gesetzt wird, und genau dort liegen die 840 Single-Grafts, also Follikel mit einem einzelnen Haar, die den weichen Übergang zur Stirn bilden. Die 3.360 Multi-Grafts mit zwei und mehr Haaren liefern die Dichte in der Fläche dahinter, wo es nicht auf die einzelne Haarkontur ankommt, sondern darauf, dass die Kopfhaut nicht mehr durchscheint. Entnommen wurde mit einem Punch der Größe 3,5 x 0,85 mm. Je feiner das Werkzeug, desto kleiner die einzelne Entnahmestelle im Spenderbereich.
Der Eingriff am 3. April 2023
Verpflanzt wurden 4.200 Grafts in einer Sitzung, aufgeteilt in 840 Single- und 3.360 Multi-Grafts. Die angestrebte Dichte lag bei 3 von 5. Weil die behandelte Fläche von der Stirnlinie bis in den Oberkopf reicht, verteilt sich die Graftzahl auf deutlich mehr Quadratzentimeter als bei einem reinen Haarlinien-Aufbau, die Dichte ist deshalb ein Planungswert für die gesamte Zone und kein Maximum an einer einzelnen Stelle. Die dokumentierte Behandlungsdauer beträgt 5 Stunden und 50 Minuten, zuerst die Entnahme, danach das Einsetzen. Ursprünglich stand eine deutlich kleinere Graftzahl im Raum. Er hat sich nach eigener Schilderung für die größere entschieden, weil er den Eingriff nur einmal machen wollte.
Bei der Betäubung hat er sich bewusst gegen die Sleep-Deep-Sedierung entschieden, die bei uns möglich ist und den unangenehmen Teil der Betäubung überspringt, und stattdessen nur lokal betäuben lassen. Er nennt diese ersten Minuten in seinem Video das Schlechteste am ganzen Tag, danach habe er von der Arbeit an seinem Kopf kaum noch etwas gespürt und die Stunden mit Podcasts und Handy überbrückt. Ehrlich ist auch der zweite Hinweis, den er seinen Zuschauern gibt: Empfohlen wurden ihm drei Tage vor Ort, er hat aus Zeitgründen alles auf einen Tag gelegt, Anreise, Voruntersuchung und OP, und rät im Video ausdrücklich davon ab, das nachzumachen.
Heilung: was er selbst berichtet hat
Für diesen Fall liegen keine dokumentierten Verlaufsaufnahmen aus den Monaten nach der Behandlung vor, deshalb behaupten wir hier keinen Zeitplan, den wir nicht zeigen können. Allgemein gilt: In den ersten Wochen fallen die transplantierten Haare größtenteils wieder aus. Dieser Shock Loss ist normal und kein Rückschritt, weil die Wurzeln in der Kopfhaut bleiben und neues Haar bilden. Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach 6 bis 12 Monaten zu sehen.
Die ersten Tage hat er dagegen selbst festgehalten. Am Morgen nach der OP war der Kopf durch die eingespritzte Kochsalzlösung sichtbar geschwollen und die erste Nacht schlecht, zwei Tage später beschreibt er sich als weitgehend beschwerdefrei. Dazu kamen die üblichen Vorgaben aus der Nachsorge: ein Stirnband für die ersten Tage, Nackenkissen zum Schlafen, eine angeleitete Haarwäsche nach Plan, und nach etwa zwei Wochen lösen sich die Krusten. Eine PRP-Behandlung war für ihn in Deutschland vorgesehen, dafür hat Elithair eigene Standorte im Land. Von einer medikamentösen Begleittherapie, die ihm empfohlen wurde, hat er für sich abgesehen und das im Video auch begründet. Ob eine solche Begleitung sinnvoll ist und welche, ist eine ärztliche Einzelfallentscheidung und hängt von Ursache und Befund ab.
Schmale Schulters Vorher-Nachher-Bilder und sein Fazit
Der Vergleich oben zeigt die Veränderung dort, wo der Befund saß. Auf dem Ergebnisbild ist die Haarlinie geschlossen, die Ecken sind aufgefüllt und liegen wieder auf der Höhe, die vorher als Linie eingezeichnet war, und die Fläche dahinter trägt genug Haar, dass die Kopfhaut nicht mehr durchscheint. Aufschlussreich ist dabei, wie er das Haar trägt: lockig und nach oben, also gerade nicht so, dass eine Frisur die Stirnpartie verdeckt. Genau das Kaschieren, das er jahrelang betrieben hat, ist damit nicht mehr die Voraussetzung dafür, dass er vor die Kamera geht. Sein Eindruck von der Klinik am Behandlungstag, festgehalten in seinem eigenen Video: „Es wirkte alles sehr sehr gehoben, hoher medizinischer Standard. Es war wirklich alles picobello.“
Zur Einordnung gehört der nüchterne Teil: Das ist ein individuelles Ergebnis. Haarstruktur, Ausgangsbefund, Reserve im Spenderbereich und die eigene Heilung sind bei jedem Menschen anders, ein Ergebnis lässt sich deshalb nicht eins zu eins übertragen. Was dieser Fall zeigt, ist, was bei einem A-IV-Befund über Stirnlinie und Oberkopf mit 4.200 Grafts möglich war. Wie andere Befunde, Graftzahlen und Zonen aussehen, sehen Sie in der Übersicht aller Vorher-Nachher-Fälle.
Sie überlegen selbst?
Die erste Frage ist nicht, wie viele Grafts Sie wollen, sondern was Ihr Befund und Ihr Spenderbereich hergeben und ob der Zeitpunkt passt. Genau das klären wir in der kostenlosen Haaranalyse: Sie senden Fotos, wir beurteilen Muster, Stadium und Spenderreserve und sagen Ihnen, was realistisch machbar ist. Auch dann, wenn die Antwort lautet, dass eine Behandlung jetzt noch nicht sinnvoll ist.
Preislich starten unsere All-Inclusive-Pakete bei 3.300 Euro. Eine Behandlung in der Größenordnung von Schmale Schulter mit 4.200 Grafts liegt bei etwa 3.800 Euro, inklusive Hotel, Transfers, Medikamenten und Nachsorge, mit DHI als enthaltener Methode. In Deutschland liegen vergleichbare Behandlungen meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Die vollständige Staffel nach Graftzahl steht auf unserer Preisseite.