Max Madsen - Vorher Nachher Bilder Haartransplantation

Behandlungsdatum: 13.03.2023
Vorher nachher DHI Haartransplantation mit 3700 Grafts bei Patient Max Madsen
Vorher Nachher
Vorher DHI Haartransplantation mit 3700 Grafts bei Patient Max Madsen
Vorher
Nachher DHI Haartransplantation mit 3700 Grafts bei Patient Max Madsen
Ergebnis

Seine DHI Haartransplantation ließ der Bodybuilder Max Madsen am 13.03.2023 bei Elithair in Istanbul durchführen. Bei der Vorabanalyse wurde Max erklärt, dass sein Spenderbereich bei seiner ersten Haartransplantation extrem beschädigt wurde und die Spezialisten von Elithair nun alles geben werden, um diesen Fehler einer anderen Klinik zu bereinigen. Dank der 3700 verpflanzten Grafts freut er sich heute über eine volle Tonsur und kann sein Leben endlich wieder genießen.

„Ich muss sagen, ich habe die OP extrem gut überstanden und habe bis jetzt keinerlei Schmerzen gehabt.“

Max

Alter:
28
Grafts:
3700
Technik:
DHI
Punch:
3,5 x 0,85 mm

Behandlung

Grafts insgesamt:
3700
Single Grafts:
740
Multi Grafts:
2960
Behandlungsdatum:
13.03.2023
Dichte:
3/5
Technik:
DHI
Behandlungsdauer:
07:03
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Max Madsens Vorher-Nachher im Überblick: eine Korrektur nach der ersten Haartransplantation

Die meisten Fälle in dieser Galerie sind Erstbehandlungen. Bei Max Madsen war das anders. Der Bodybuilder und Coach hatte schon eine Haartransplantation hinter sich, als er im März 2023 für eine Haartransplantation in der Türkei nach Istanbul kam. Sein Spenderbereich war nach eigener Schilderung bei dieser ersten Behandlung stark beschädigt worden, und genau das war die Aufgabe: aus einem vorbelasteten Spenderbereich so viel herausholen, dass die Haarlinie und die Fläche dahinter wieder zugehen, ohne die Entnahmezone weiter auszudünnen. Damit beantwortet dieser Fall eine Frage, die uns oft gestellt wird. Was geht noch, wenn schon einmal am Kopf gearbeitet wurde?

Wer ist Max Madsen?

Max Madsen ist ehemaliger Wettkampf-Bodybuilder und heute vor allem als Bodybuilding-Coach und Unternehmer in Hamburg bekannt, wo er das Invictus Gym betreibt. Als Athlet brachte er es 2017 bis zum deutschen Vizemeister in der Junioren-Klasse und ist Träger einer IFBB Pro Card. 2019 hat er seine Wettkampfkarriere beendet, um sich nach eigener Aussage voll auf das Coaching zu konzentrieren. Unter dem Label Team Madsen begleitet er seither Athleten im Amateur- und Profibereich. Bei der Behandlung im März 2023 war er 28 Jahre alt, Jahrgang 1994.

Wer ihn nachprüfen will, findet ihn auf Instagram als @don_madsen und auf seinem YouTube-Kanal, beide mit einer Reichweite in der Größenordnung von 60.000 Followern. Auf YouTube hat er auch seine Behandlung bei uns dokumentiert, von der Haaranalyse bis zur ersten Haarwäsche. Sein Beruf spielt sich vor Kamera und Publikum ab, im Gym, auf Fotos, auf der Bühne. Eine Haarlinie, die sich Jahr für Jahr weiter nach hinten verschiebt, ist in dieser Rolle schwer zu übersehen und bei kurz getragenem Haar erst recht nicht zu kaschieren.

Max Madsen früher: was das Vorher-Bild zeigt

Die Vorher-Aufnahme oben zeigt, was gemeint ist: eine Stirn, die nach hinten offen ist, eine Haarlinie, die sich weit über die ursprüngliche Position zurückgezogen hat, und im vorderen Bereich nur noch dünnes Resthaar, durch das die Kopfhaut sichtbar bleibt. Die Seiten und der Nacken tragen dagegen weiter kräftiges Haar. Das ist ein weit fortgeschrittenes Stadium des erblich bedingten Haarausfalls, bei dem der Verlust von vorne über die Mitte bis zum Oberkopf reicht. Auf den Aufnahmen vom Behandlungstag sind die Seiten kurz geschnitten und die neue Haarlinie ist mit Stift eingezeichnet, das Design steht also fest, bevor das erste Graft gesetzt wird.

Der zweite Teil des Befundes stand nicht vorne, sondern hinten. Bei der Vorabanalyse wurde ihm erklärt, dass sein Spenderbereich bei der ersten Sitzung in einer anderen Klinik viel Schaden genommen hatte. Das ist seine eigene öffentliche Darstellung, und die Klinik nennt er in seinem Video selbst nicht. Wir tun es auch nicht und bewerten deren Arbeit nicht. Fachlich ist an dieser Stelle nur eine Sache wichtig, und die gilt für jeden Zweiteingriff: Der Spenderbereich ist die Obergrenze der ganzen Planung. Grafts lassen sich nicht herstellen, sie können nur umverteilt werden. Jede Entnahme dünnt den Kranz im Hinterkopf ein Stück aus, und was einmal zu grob oder zu punktuell entnommen wurde, kommt nicht zurück. Wer schon einmal transplantiert wurde, hat also weniger Reserve und weniger Spielraum für Fehler.

Warum Elithair

Statt das Thema stillschweigend zu erledigen, hat Max Madsen seinen zweiten Anlauf gefilmt und ihn selbst als Schadensbegrenzung bezeichnet. Seine Gründe für die Klinikwahl hat er dabei nicht im Einzelnen erklärt, dafür den kompletten Weg dorthin gezeigt. Der Vlog dokumentiert damit den Ablauf, den bei uns jeder Patient vor der OP durchläuft: Fotos aus allen Winkeln mit kamerabasierter Analyse, Mikroskop-Aufnahmen von Kopfhaut und Haarstruktur, eine Beurteilung, wie viele Ein-, Zwei- und Dreihaar-Follikel der Spenderbereich überhaupt hergibt, dazu eine Kontrolle der Blutwerte auf Mängel, die Haarausfall mitverursachen können.

Der Teil, der in seinem Video am meisten hängen bleibt, ist allerdings kein Verkaufsargument, sondern eine Einschränkung. Im Bereich der Krone wurde bei ihm ein anatomisches Problem festgestellt, die Durchblutung ist dort schlechter als im vorderen und mittleren Bereich. Ihm wurde vor der OP gesagt, dass die Dichte genau dort deshalb nicht so hoch ausfallen wird wie im Rest des Kopfes. Eine solche Ansage vor dem Eingriff ist unangenehmer als ein Versprechen, aber sie ist der einzige Weg, wie ein Patient hinterher das Ergebnis einordnen kann, das er tatsächlich bekommt.

Warum DHI: die Technik hinter dem Vorher-Nachher-Ergebnis

Behandelt wurde mit der DHI-Methode, bei der die Grafts mit einem Implanter-Stift direkt eingesetzt werden, ohne zuvor angelegte Kanäle. Entnommen wird bei uns immer per FUE, also einzelfollikulär mit einem Hohlpunch. Beides gehört zusammen, das eine ist die Entnahme, das andere das Einpflanzen.

Bei einem vorbelasteten Spenderbereich liegt die eigentliche Präzisionsarbeit auf der Entnahmeseite. Entnommen wurde mit einem Punch der Größe 3,5 x 0,85 mm. Je feiner das Werkzeug, desto kleiner die einzelne Entnahmestelle, und je breiter über die Fläche verteilt entnommen wird statt konzentriert an einer Stelle, desto weniger tritt hervor, was in einer früheren Sitzung schon entnommen wurde. Ihm wurde vor der OP gesagt, dass in dieser Sitzung so viel entnommen wird, wie sein Spenderbereich hergibt, und dass die Spuren der ersten Behandlung dadurch sichtbarer werden können. Das ist der Preis einer Korrektur, und er wurde vorher benannt.

Auf der Empfängerseite ist die Haarlinie die anspruchsvollste Zone, und dort spielt DHI ihre Stärke aus: Winkel, Richtung und Tiefe jedes einzelnen Grafts werden beim Setzen bestimmt. Vorne fällt jeder falsche Winkel sofort auf, weil das Haar dort flach nach vorne aus der Kopfhaut kommen muss und nicht senkrecht. Die 740 Single-Grafts gehen deshalb in die vorderste Reihe, wo einzelne Haare einen weichen Übergang zur Stirn erzeugen, die 2.960 Multi-Grafts liefern die Dichte in der Fläche dahinter.

Der Eingriff am 13. März 2023

Verpflanzt wurden 3.700 Grafts in einer Sitzung, aufgeteilt in 740 Single- und 2.960 Multi-Grafts. Die angestrebte Dichte lag bei 3 von 5, was zu dem passt, was ihm vorab zur Durchblutung im Kronenbereich gesagt wurde. Die Behandlung dauerte sieben Stunden und drei Minuten. Für die Betäubung kam die Sleep-Deep-Sedierung zum Einsatz, bei der der Patient in einen ruhigen Dämmerschlaf versetzt wird und vom Eingriff selbst kaum etwas mitbekommt. Max Madsen beschreibt diesen Zustand in seinem Video als kurzen, überraschend angenehmen Ausflug. Unangenehm war für ihn nach eigener Aussage vor allem etwas anderes: dass er als schwerer Athlet zwei Stunden auf dem Bauch liegen musste, während im Spenderbereich entnommen wurde.

Heilung und was danach geplant war

Verlaufsaufnahmen aus den Monaten nach der OP liegen für diesen Fall nicht vor, deshalb zeigen wir hier keine Monatsbilder und behaupten auch keinen Zeitplan, den wir nicht belegen können. Allgemein gilt: In den ersten Wochen fallen die transplantierten Haare größtenteils aus. Dieser Shock Loss ist normal und kein Rückschritt, weil die Wurzeln in der Kopfhaut bleiben und neues Haar bilden. Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach 6 bis 12 Monaten zu sehen.

Am Tag nach der OP hatte er nach eigener Aussage keine Schwellung, gut geschlafen und keine Schmerzen. Für die Kronenregion mit der schwächeren Durchblutung wurde ihm zusätzlich eine PRP-Behandlung in Deutschland empfohlen. Außerdem hat er im Video erzählt, dass topisches Minoxidil bei ihm früher gut funktioniert hatte und er es künftig dauerhaft nutzen will, und er hat mit dem Arzt über orale Alternativen gesprochen. Ob eine medikamentöse Begleitung sinnvoll ist und welche, ist eine ärztliche Einzelfallentscheidung und hängt von Ursache und Befund ab.

Max Madsens Vorher-Nachher-Bilder und sein Fazit

Vorher und Nachher sind oben als Frontalansichten dokumentiert, und der Unterschied sitzt genau dort, wo vorher die Stirn aufhörte und lange nichts mehr kam. Auf dem Nachher-Bild ist die Haarlinie geschlossen und wieder auf einer Höhe, die zum Gesicht passt, das Haar ist dicht genug, um es nach hinten zu tragen, und die vorher durchscheinende Kopfhaut im vorderen Bereich ist nicht mehr zu sehen. Die Kronenregion, für die ihm vorab die geringere Dichte angekündigt worden war, ist auf den Bildern dieser Seite nicht separat dokumentiert. Sein Fazit zur Behandlung selbst fiel nüchtern aus: „Ich muss sagen, ich habe die OP extrem gut überstanden und habe bis jetzt keinerlei Schmerzen gehabt.“

Zur Einordnung: Das ist ein individuelles Ergebnis. Haarstruktur, Ausgangsbefund, Zustand des Spenderbereichs und die eigene Heilung sind bei jedem Menschen anders, deshalb lässt sich kein Ergebnis eins zu eins übertragen. Was dieser Fall zeigt, ist, was bei einem fortgeschrittenen Befund an Haarlinie und Oberkopf möglich war, obwohl der Spenderbereich schon vorbelastet war. Wie andere Befunde und Graftzahlen aussehen, sehen Sie in der Übersicht aller Vorher-Nachher-Fälle.

Sie überlegen selbst?

Wenn Sie schon eine Haartransplantation hinter sich haben und mit dem Ergebnis nicht zufrieden sind, ist die erste Frage nicht die Graftzahl, sondern was Ihr Spenderbereich heute noch hergibt. Genau das klären wir in der kostenlosen Haaranalyse: Sie senden Fotos, wir schätzen Befund und Spenderreserve ein und sagen Ihnen, was realistisch machbar ist. Auch dann, wenn die Antwort lautet, dass eine weitere Sitzung nicht sinnvoll wäre.

Preislich starten unsere All-Inclusive-Pakete bei 3.300 Euro. Eine Behandlung in der Größenordnung von Max Madsen mit 3.700 Grafts liegt bei etwa 3.700 Euro, inklusive Hotel, Transfers, Medikamenten und Nachsorge, und die DHI-Methode ist dabei nicht als Aufpreis gerechnet, sondern enthalten. In Deutschland liegen vergleichbare Behandlungen meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Die vollständige Staffel nach Graftzahl steht auf unserer Preisseite.

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