Leonardo Seker - Vorher Nachher Bilder Haartransplantation

Behandlungsdatum: 29.09.2021
Vorher nachher DHI Haartransplantation mit 3750 Grafts bei Patient Leonardo Seker
Vorher Nachher
Vorher DHI Haartransplantation mit 3750 Grafts bei Patient Leonardo Seker
Vorher
Nachher DHI Haartransplantation mit 3750 Grafts bei Patient Leonardo Seker
Ergebnis

Leonardo Seker hat die Elithair-Klinik in Istanbul am 29.09.2021 besucht. Da er unter starker Alopecia litt, wollte er eine DHI Haartransplantation durchführen lassen. Mit der modernen Technik wurden Leonardo 3750 Grafts transplantiert. Heute ist er imstande, sein volles Haar am Oberkopf und eine unglaublich höhere Haardichte zu genießen.

„Von Anreise bis  zum Abflug war alles top strukturiert. Alles war exakt so, wie es vorher vereinbart war. ich bin sehr froh, dass ich diesen Weg gegangen bin. Ich persönlich habe keine Schmerzen gehabt – wirklich alles top!“

Leonardo

Alter:
27
Grafts:
3750
Technik:
DHI
Punch:
3,5 x 0,85 mm

Behandlung

Grafts insgesamt:
3750
Single Grafts:
750
Multi Grafts:
3000
Behandlungsdatum:
29.09.2021
Dichte:
4/5
Technik:
DHI
Behandlungsdauer:
06:25
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Leonardo Sekers Haartransplantation im Vorher-Nachher: 3.750 Grafts bei Geheimratsecken und Oberkopf

Interessant an diesem Fall ist die Aufteilung der Grafts. Von 3.750 transplantierten Grafts waren nur 750 Single-Grafts, die anderen 3.000 waren Multi-Grafts. Das ist das Profil einer Behandlung, bei der nicht nur eine Haarlinie neu gezogen wird, sondern vor allem eine größere Fläche dahinter Dichte bekommen muss. Genau so sah der Befund aus, als Leonardo Seker am 29. September 2021 für seine Haartransplantation in der Türkei nach Istanbul kam. Die Eckdaten stehen oben in der Datenbox. Hier geht es darum, was auf den Bildern zu sehen ist, warum die Behandlung so und nicht anders geplant wurde, und was das Ergebnis belegt und was nicht.

Was von Leonardo Seker selbst dokumentiert ist

Leonardo Seker war 27 Jahre alt, als er behandelt wurde. Mehr behaupten wir hier nicht über ihn, weil wir mehr nicht belegen können. In dem Video oben auf dieser Seite, veröffentlicht im Dezember 2021, spricht er selbst über seinen Weg zu dieser Entscheidung. Das ist seine Schilderung, in seinen eigenen Worten, und sie bleibt dort auch stehen. Gründe, Motive oder Lebensumstände, die er nicht selbst öffentlich genannt hat, schreiben wir ihm nicht zu. Was dieser Text leisten kann, ist die Behandlung selbst nachvollziehbar zu machen: den Befund, die Planung, die Zahlen und die Grenzen des Vergleichs.

Die Ausgangssituation auf dem Vorher-Bild: Geheimratsecken und lichter Oberkopf

Die Frontalaufnahme vor der Behandlung zeigt eine tief eingezogene Stirnpartie. An beiden Seiten ist die Haarlinie weit nach hinten gerutscht, sodass vorne nur ein schmaler Streifen Haar übrig bleibt und die Stirn dadurch deutlich offener wirkt. Das Haar ist dort nach oben gelegt, wie man es macht, wenn man Fülle vortäuschen will. Der Befund hörte an der Stirn aber nicht auf: Behandelt wurde auch der Oberkopf, also die Zone hinter der Frontlinie, in der die Kopfhaut zunehmend durchscheint.

Die beiden Profilaufnahmen daneben sind am Behandlungstag entstanden, der Kopf ist rasiert. Darauf ist nicht nur der Haarstand zu sehen, sondern die Planung selbst. Mit blauem Stift sind die neue Haarlinie und die Abgrenzung der Bereiche eingezeichnet, in die verpflanzt wurde, dazu Markierungen an Schläfe und Hinterkopf. Diese Zeichnung entsteht vor dem ersten Schnitt, am wachen Patienten, und der Verlauf der Haarlinie kommt dabei zu 100 Prozent vom Arzt. Wer die Linien auf beiden Seiten vergleicht, sieht, dass sie symmetrisch angelegt sind. Das ist der Grund, warum diese Fotos überhaupt gemacht werden: Sie sind die Vorlage, gegen die während der Behandlung geprüft wird.

Der Befund war ein frühes Stadium des erblich bedingten Haarausfalls. Das Muster ist typisch für dieses Stadium: Die Geheimratsecken sind der sichtbarste Teil, aber der Verlust bleibt nicht vorne, sondern setzt sich am Oberkopf fort. Wer nur die Ecken behandelt und die Zone dahinter auslässt, bekommt eine neue Frontlinie mit einer lichten Fläche direkt dahinter. Deshalb wurden hier beide Bereiche in einer Sitzung versorgt.

Warum 3.750 Grafts, und warum nur 750 davon Single-Grafts

Eine Graftzahl ist keine Leistungsangabe, sondern das Ergebnis einer Rechnung. Sie ergibt sich aus der Fläche, die gedeckt werden muss, aus der angestrebten Dichte und aus dem, was der Spenderbereich am Hinterkopf dauerhaft hergibt. Vor der Behandlung wird deshalb nicht nur der Haarausfall eingeordnet, sondern vor allem der Spenderbereich beurteilt: Dichte, Wuchsrichtung und Beschaffenheit der Haare dort entscheiden, wie viele Grafts entnommen werden dürfen, ohne dass hinten eine sichtbare Lücke entsteht. Der Spenderbereich ist die einzige Ressource, die nicht nachwächst. Wer ihn überzieht, kauft sich vorne kurzfristig Dichte und nimmt sich die Möglichkeit, später noch einmal nachzuarbeiten.

Bei Leonardo Seker ergab die Analyse Kapazität für beide Zonen in einer Sitzung, also 3.750 Grafts. Die Aufteilung erklärt, wohin diese Zahl gegangen ist. Ein Graft ist ein Wurzelbündel, das ein bis vier Haare enthalten kann. Single-Grafts tragen ein einzelnes Haar und kommen ganz nach vorne, weil eine natürliche Haarlinie nicht als geschlossene Kante beginnt, sondern mit einzeln stehenden, unregelmäßig verteilten Haaren. Multi-Grafts mit zwei bis vier Haaren sitzen dahinter und liefern Fläche. 750 Single-Grafts für die vorderste Linie und 3.000 Multi-Grafts für alles dahinter heißt: Der weitaus größere Teil der Arbeit ging in die Dichte am Oberkopf, nicht in die Frontlinie. Bei einem Fall, bei dem nur Geheimratsecken zu füllen sind, sieht diese Verteilung umgekehrt aus.

Warum DHI: die Technik hinter dem Vorher-Nachher-Ergebnis

Gearbeitet wurde mit der DHI-Methode. Entnahme und Einpflanzung sind zwei getrennte Schritte, die nicht gegeneinander stehen: Entnommen wird per FUE mit einem Mikromotor, eingesetzt wird bei DHI mit einem Implanter-Stift, der den Kanal öffnet und das Graft in derselben Bewegung platziert. Weil kein separates Kanalöffnen dazwischenliegt, bleiben Winkel, Richtung und Tiefe jedes einzelnen Haares kontrollierbar.

Für diesen Befund war das an zwei verschiedenen Stellen wichtig, aus zwei verschiedenen Gründen. Vorne, an der eingezeichneten Linie, entscheiden Millimeter: Ein einzeln stehendes Haar, das im falschen Winkel aus der Kopfhaut kommt, fällt sofort auf, weil es keine Nachbarn hat, die es kaschieren. Am Oberkopf ist die Aufgabe eine andere. Dort laufen die Haare in einem Wirbel auseinander, und die Wuchsrichtung wechselt auf kurzer Strecke. Grafts, die dieser Richtung nicht folgen, stehen ab und lassen die Fläche unruhig wirken, selbst wenn genug Haare gesetzt wurden. DHI ist bei Elithair Standard und im Preis enthalten, kein Aufpreis und kein Upgrade.

Der Eingriff am 29. September 2021

Die Behandlung fand am 29.09.2021 statt und dauerte sechs Stunden und 25 Minuten. Entnommen wurde mit einem Punch von 3,5 x 0,85 mm. Das ist ein kleiner Durchmesser, der die Umgebung der Wurzel im Spenderareal schont und die Narbenbildung dort gering hält. Als angestrebte Dichte wurde 4 von 5 auf der klinikinternen Skala dokumentiert, also eine hohe Belegung der Fläche. Der Eingriff ist ambulant, die Klinik verlässt man am selben Tag.

Gearbeitet wird unter örtlicher Betäubung, der behandelte Bereich ist während der ganzen Sitzung schmerzfrei. Leonardo Seker hat zu diesem Punkt selbst eine klare Aussage gemacht, sie steht weiter unten. Kein Schritt der Behandlung läuft ohne ärztliche Abnahme, und weil sich unsere Klinik ausschließlich mit Haartransplantationen befasst, ist für die Entnahme, die Sortierung der Grafts und die Implantation jeweils eigenes, darauf spezialisiertes Personal im Raum. Bei 3.750 Grafts, von denen jedes einzeln platziert wird, ist genau diese Arbeitsteilung der Unterschied zwischen einem gleichmäßigen und einem fleckigen Ergebnis.

Wer aus dem Ausland anreist und deshalb wissen will, wer die Klinik eigentlich kontrolliert: Das türkische Gesundheitsministerium prüft die Klinik ein- bis zweimal im Monat unangekündigt, und die Betreibergesellschaft von Elithair, die Estelit Sağlık Hizmetleri A.Ş., ist nach ISO 9001:2015 vom TÜV Thüringen zertifiziert, nachprüfbar unter der Zertifikatsnummer 151002611856. Nicht wir prüfen also unsere Abläufe, sondern Dritte tun es.

Heilung: was in den Monaten nach dem Eingriff passiert

Zu diesem Fall liegen keine dokumentierten Verlaufsaufnahmen aus den Monaten nach der Behandlung vor. Deshalb zeigen wir hier keine Monatsbilder und behaupten auch keinen Zeitplan, den die Bilder nicht hergeben. Was allgemein gilt: In den ersten Wochen fallen die transplantierten Haarschäfte größtenteils wieder aus. Dieser Shock Loss ist normal und kein Rückschritt, weil die Wurzeln in der Kopfhaut bleiben und neu austreiben. Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach 6 bis 12 Monaten erreicht. Wie ein Ergebnis nach einem Jahr aussieht, zeigen die Fälle in unserer Galerie 12 Monate nach der Haartransplantation.

Ein Punkt, der gerade bei einem Befund wie diesem zählt: Die verpflanzten Wurzeln kommen aus dem Hinterkopf und reagieren nicht auf das Hormon, das den erblich bedingten Haarausfall antreibt. Das umliegende eigene Haar kann dagegen weiter dünner werden. Wer mit 27 behandelt wird, hat noch einen langen Zeitraum vor sich, in dem sich der eigene Haarstand verändern kann. Was das im Einzelfall bedeutet und ob eine begleitende Behandlung sinnvoll ist, lässt sich nur nach einer Untersuchung sagen, nicht pauschal.

Leonardo Sekers Vorher-Nachher-Bilder und sein Fazit

Die Nachher-Aufnahmen zeigen eine geschlossene, klar definierte Frontlinie ohne die zuvor tief eingezogenen Ecken, und darüber eine dicht bewachsene Fläche, die eine hoch gestylte Frisur überhaupt erst möglich macht. Genau das war das Ziel der Behandlung: nicht nur eine Linie, sondern die Zone dahinter.

Beim Vergleich der Bilder sollten Sie zwei Dinge mitdenken. Erstens sind die Nachher-Fotos keine Klinikaufnahmen unter gleichen Bedingungen, sondern private Bilder, in anderem Licht, in anderer Umgebung und mit frisiertem Haar. Das schmeichelt jedem Ergebnis. Zweitens ist bei diesem Fall nicht dokumentiert, wann genau sie entstanden sind, es gibt also keinen belegbaren Abstand zum Behandlungstag, den wir hier nennen könnten. Was die Bilder zeigen, ist der erreichte Haarstand. Was sie nicht sind, ist ein Zeitnachweis.

Sein eigenes Fazit zum Ablauf steht oben neben der Galerie: „Von Anreise bis zum Abflug war alles top strukturiert. Alles war exakt so, wie es vorher vereinbart war.“ Er sei sehr froh, diesen Weg gegangen zu sein, sagt er weiter, und zur Behandlung selbst hält er fest: „Ich persönlich habe keine Schmerzen gehabt […] wirklich alles top!“

Zur Einordnung: Das ist sein individuelles Ergebnis. Haarstruktur, Haarfarbe im Kontrast zur Kopfhaut, Ausgangsbefund, Beschaffenheit des Spenderbereichs und der eigene Heilungsverlauf sind bei jedem Menschen anders, deshalb lässt sich ein Ergebnis nicht auf andere übertragen. Was dieser Fall zeigt, ist, was bei einem Befund aus zurückgewichener Stirnpartie und lichtem Oberkopf möglich ist, wenn der Spenderbereich beide Zonen in einer Sitzung trägt.

Sie überlegen selbst?

Ob eine Haartransplantation in Ihrem Fall sinnvoll ist und wie viele Grafts Ihr Befund tatsächlich braucht, lässt sich nicht aus dem Vergleich mit einem anderen Patienten ableiten. Den Einstieg macht unsere kostenlose Haaranalyse: Sie senden Fotos Ihres Kopfes, unser Team beurteilt Befund und Spenderbereich und nennt eine konkrete Empfehlung. Dazu gehört die ehrliche Antwort, wenn eine Transplantation gerade nicht der richtige Schritt ist, etwa weil der Haarausfall noch aktiv voranschreitet.

Preislich beginnt eine Behandlung bei Elithair im All-Inclusive-Paket bei 3.300 Euro. Für eine Größenordnung wie bei Leonardo Seker, also 3.750 Grafts, liegt der Festpreis bei etwa 3.700 Euro, inklusive DHI, Unterkunft, Transfers und Nachsorge. In Deutschland kostet eine vergleichbare Behandlung meist 6.000 bis 15.000 Euro. Die vollständige Preisstaffel nach Graftzahl können Sie einsehen, bevor Sie mit jemandem sprechen. Wie sich andere Befunde und Graftzahlen im Ergebnis unterscheiden, sehen Sie in der Übersicht aller Vorher-Nachher-Fälle.

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