Fabio Schäfer - Vorher Nachher Bilder Haartransplantation
Fabio Schäfer ist bekannt als professioneller Mountainbiker und Influencer. Er kam am 11.12.2023 zu Elithair nach Istanbul um eine DHI Haartransplantation durchführen zu lassen. Fabio litt schon länger unter seinem Haarausfall und hat sich insgesamt 5500 Grafts mit der modernen Technik verpflanzen lassen.
„Es ging super schnell, man hat nix gemerkt. Es war angenehm. Ich freue mich sehr darauf, wie sich mein Ergebnis entwickelt.“
Fabio
Behandlung
Das Vorher-Nachher von Fabio Schäfer: 5.500 Grafts an Stirnpartie und Oberkopf
5.500 Grafts sind eine Zahl, die selten vorkommt. Sie ergibt sich nicht daraus, dass jemand besonders dichtes Haar möchte, sondern daraus, wie viel Fläche versorgt werden muss und wie viel der Spenderbereich hergibt. Bei Fabio Schäfer waren zwei Zonen gleichzeitig betroffen, die zurückgewichene Stirnpartie und der Oberkopf. Deshalb ist das hier auch der Fall, an dem sich die häufigste Frage zur Graftzahl gut erklären lässt: Wer legt eigentlich fest, wo Schluss ist? Die Eckdaten stehen oben in der Datenbox. Hier geht es um die Person, um den Befund und um die Überlegungen hinter seiner Haartransplantation in der Türkei.
Wer ist Fabio Schäfer?
Fabio Schäfer ist Profi-Mountainbiker und YouTuber, im Netz unterwegs als f2theabio. Jahrgang 1986, geboren in Koblenz. Zum Mountainbiken kam er als Kind, ab 2013 baute er die Karriere mit Sponsoren professionell aus, gefahren ist er in den Gravity-Disziplinen, also Freeride, Dirt und Downhill. Seinen YouTube-Kanal betreibt er seit 2010. Von 2010 bis 2018 war er Chefredakteur des Gravity-Magazins „6undZwanzig“, das er mitgegründet hat, außerdem gehört er zum Video- und Reiseteam All2Ride. 2016 kam das eigene Label „Hyped Bock Angriff“ dazu, 2020 der German Influencer Award in der Kategorie Sport.
Einem breiten Publikum bekannt wurde er 2021 als Teilnehmer der ersten Staffel von „7 vs. Wild“. Er schied während der Staffel aus und blieb trotzdem einer der Gesichter des Formats. Seit 2023 produziert er mit Otto Bulletproof das eigene Survival-Format „Survival Squad“, der Auftakt waren 30 Tage und 300 Kilometer durch die kanadische Wildnis. Nebenbei singt er in der Metalcore-Band „Bury the Liar“ und hat ein Buch veröffentlicht. Auf Instagram folgen ihm rund 280.000 Menschen, sein YouTube-Kanal liegt bei rund 640.000 Abonnenten.
Warum bei ihm so oft nach Tattoos gesucht wird
Wer seinen Namen sucht, sucht oft gleich mit nach seinen Tattoos. Er ist großflächig tätowiert, unter anderem am Hals, und auf den Bildern in der Galerie oben ist das zu sehen. Er macht daraus kein Geheimnis, sondern hat seinen Tattoo-Terminen eigene Vlog-Folgen gewidmet. Für das Haar spielt das keine Rolle, für seine öffentliche Rolle schon: Sein Aussehen ist Teil dessen, wofür ihm Menschen folgen, und dazu gehörte irgendwann auch die Frage, was mit der Stirnpartie passiert.
Die Ausgangssituation: zurückgewichene Ecken und dünner werdender Oberkopf
Das Vorher-Bild oben in der Galerie ist im Dezember 2023 in der Klinik entstanden, die blaue Linie darauf ist die vom Arzt eingezeichnete geplante Haarlinie. Gut zu sehen ist der Abstand zu seiner eigenen Linie: An den Geheimratsecken war sie deutlich zurückgewichen, und dahinter wurde das Deckhaar am Oberkopf dünner.
Diese Kombination ist typisch für erblich bedingten Haarausfall, und sie ist genau der Grund, warum es viele Grafts wurden. Vorne weicht die Linie an den Ecken zurück, gleichzeitig dünnt der Bereich dahinter von innen aus. Solange beides getrennt bleibt, fällt es kaum auf. Laufen die Zonen aufeinander zu, wird aus zwei kleinen Stellen eine große Fläche. Auf den Vorher-Fotos trägt er das Deckhaar noch länger und nach vorne gelegt, also so, wie man es macht, wenn man etwas überdecken will.
Warum Elithair, und warum ausgerechnet im Dezember
In dem Video oben auf dieser Seite erzählt er selbst, wie es dazu kam. Nachgedacht habe er wegen der Geheimratsecken schon länger, entschieden war für ihn aber lange nichts, er sei hin und her gegangen zwischen „brauche ich das“ und „brauche ich das nicht“. Den Ausschlag gab kein Werbeversprechen, sondern ein Freund: Der war einige Monate vorher selbst bei Elithair, hat ihm seine Erfahrung persönlich geschildert, und Fabio Schäfer konnte den ganzen Ablauf an einem echten Fall mitverfolgen.
Den Termin verband er mit einem Projekt. In der Nacht vor der Klinik durchschwamm er mit Otto Bulletproof den Bosporus, von der asiatischen auf die europäische Seite, im Dezember, bei Dunkelheit und Schiffsverkehr. Die Reihenfolge war dabei kein Zufall, denn umgekehrt hätte es nicht funktioniert: Nach dem Eingriff ist genau diese Art Belastung für einige Wochen tabu. Beide wurden am selben Tag behandelt, deshalb ist das Video ein gemeinsamer Rückblick. Otto Bulletproofs Behandlung hat ihre eigene Fallseite.
Drei Tage nach dem Eingriff hat er die Sache auf Instagram öffentlich gemacht und geschrieben, es sei „sehr easy gelaufen“, zitiert in einem Bericht vom 14. Dezember 2023. Was Elithair dabei ausmacht, ist keine Größe, sondern Fokus: Wir machen ausschließlich Haartransplantationen, jeder Schritt liegt bei Spezialisten, die genau diesen Schritt jeden Tag machen, das Haarlinien-Design kommt zu 100 Prozent vom Arzt, und kein Schritt läuft ohne ärztliche Abnahme. Nachprüfen muss man uns das nicht selbst: Das türkische Gesundheitsministerium kontrolliert die Klinik ein bis zwei Mal pro Monat unangekündigt, und das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001:2015 vom TÜV Thüringen zertifiziert.
Warum es 5.500 Grafts wurden, und wo die Obergrenze herkommt
Die Graftzahl ist eine Rechnung mit zwei Seiten. Auf der einen steht die Fläche, die versorgt werden soll. Auf der anderen der Spenderbereich am Hinterkopf und an den Seiten, denn nur dort wächst Haar, das gegen das Hormon DHT unempfindlich ist und deshalb dauerhaft bleibt. Vor dem Eingriff werden dort Dichte, Haarstärke und Beschaffenheit gemessen. Daraus ergibt sich, wie viele Grafts entnommen werden können, ohne dass der Hinterkopf danach selbst dünn wirkt. Die Obergrenze setzt also der Spenderbereich, nicht die Wunschdichte. Bei Fabio Schäfer gab er viel her, und weil vorne und oben zusammen versorgt werden mussten, wurden 5.500 Grafts geplant.
Damit hängt auch der Wert zusammen, der oben in der Datenbox oft übersehen wird: die angestrebte Dichte von 4 von 5. Wer eine große Fläche in einer Sitzung behandelt, verteilt die verfügbaren Grafts über die ganze Fläche, statt eine kleine Zone maximal zu verdichten. Dass hier trotz der Fläche eine hohe Dichte angesetzt werden konnte, liegt am Spenderbereich und nicht daran, dass mehr immer besser wäre. Ein überstrapazierter Spenderbereich erholt sich nicht wieder, und er ist die einzige Reserve, falls der Haarausfall später an anderer Stelle weitergeht. Für die Kosten spielt die Zahl übrigens eine kleinere Rolle als viele annehmen, weil Elithair nicht pro Graft abrechnet, sondern einen Festpreis nach Staffel nimmt. Die konkrete Zahl steht weiter unten.
Warum DHI für dieses Vorher-Nachher-Ergebnis
Gearbeitet wurde mit der Kombination, die bei Elithair Standard und im Preis enthalten ist. Entnommen wird einzeln per FUE mit einem Mikromotor, hier mit einem Punch von 3,5 x 0,85 mm. Eingesetzt werden die Grafts anschließend per DHI: Ein CHOI-Pen öffnet den Kanal und implantiert das Graft im selben Zug. Das eine ist die Entnahme, das andere das Einsetzen, es sind keine zwei Verfahren, zwischen denen man wählt.
Bei einer neuen Stirnlinie entscheidet die Implantation über das Ergebnis. Winkel, Richtung und Tiefe jedes einzelnen Grafts bestimmen, ob die Linie später weich aussieht oder wie eine gesetzte Kante. Die 5.500 Grafts teilten sich in 1.110 Single-Grafts und 4.390 Multi-Grafts. Single-Grafts tragen ein einzelnes Haar und kommen an die vordere Kante und in die Übergänge, weil dort feine Einzelhaare den natürlichen Verlauf machen. Multi-Grafts mit zwei bis vier Haaren gehen in die Fläche, weil sie Dichte bringen. Bei zwei Zonen in einer Sitzung kommt eine Stelle dazu, die man nicht sieht, wenn sie gut gemacht ist: der Übergang von der neuen Linie in den Oberkopf. Stimmt der nicht, sieht man zwei Bereiche statt einer Frisur.
Der Eingriff am 11. Dezember 2023
Die Behandlung dauerte 8 Stunden und 44 Minuten. Das ist für 5.500 Grafts eine nachvollziehbare Zeit, denn jedes Graft wird einzeln entnommen, unter dem Mikroskop kontrolliert und einzeln gesetzt. Parallel arbeitende Spezialistenteams sind dabei kein Komfort, sondern medizinisch sinnvoll: Je kürzer die Grafts außerhalb des Körpers liegen, desto besser sind ihre Voraussetzungen. Der Eingriff ist ambulant, die Klinik verlässt man am selben Tag.
Zur Betäubung hat er sich im Video selbst geäußert: Er habe sehr wenig gemerkt, sei zwischendurch weggedämmert und es sei angenehm gewesen. Auch dass der Verband schon nach dem ersten Tag ab war, erzählt er dort. Sein Fazit zur Pflege danach fiel entsprechend nüchtern aus, kompliziert sei daran nichts.
Sport und Helm: der Punkt, der bei einem Mountainbiker wirklich zählt
Für jemanden, der beruflich auf dem Rad sitzt, ist das die praktisch wichtigste Frage, und sie hat zwei Teile. Der erste ist der Sport selbst. In den ersten zwei Wochen nach einer Haartransplantation sollte er ganz ausfallen, weil starkes Schwitzen die frisch behandelten Bereiche reizt, die Wundheilung verzögert und das Infektionsrisiko erhöht. Danach geht es schrittweise weiter: leichte Belastung wie Spazieren oder Radfahren mit niedriger Intensität nach etwa zwei Wochen, mittlere Intensität wie moderates Krafttraining nach rund vier Wochen, und nach etwa sechs Wochen ist Sport in der Regel wieder ohne Einschränkung möglich, sofern die Heilung unauffällig verlaufen ist. Direkte Sonne auf der Kopfhaut bleibt in dieser Zeit ein eigenes Thema.
Der zweite Teil ist der Helm. Kopfbedeckungen, die Druck ausüben, gehören in den ersten Tagen und Wochen nicht auf einen frisch behandelten Kopf, und ein Helm ist genau das. Druck und Reibung können das Anwachsen der Grafts beeinträchtigen. Für einen Freeride- und Downhill-Fahrer heißt das: Nicht das Treten ist die Hürde, sondern der Fullface-Helm. Wie lange es im Einzelfall dauert, sagt die Klinik im individuellen Nachsorgeplan, und der geht jeder allgemeinen Angabe vor. Sein Termin lag im Dezember, also in der Zeit, in der auf den Trails ohnehin weniger läuft.
Heilung und wann das Vorher-Nachher-Ergebnis sichtbar ist
Von diesem Fall liegen keine Monatsbilder vor, in der Galerie oben stehen das Vorher und das Ergebnis. Also erfinden wir hier keinen Verlauf. Der übliche Ablauf lässt sich aber sauber beschreiben: In den ersten Wochen fallen die transplantierten Haarschäfte wieder aus, der sogenannte Shock Loss. Das ist kein Rückschlag, die Wurzeln bleiben in der Kopfhaut, und aus ihnen wächst das neue Haar. Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach 6 bis 12 Monaten erreicht, wie es die Ergebnisse nach zwölf Monaten bei anderen Fällen zeigen. Bei einer Fläche wie seiner braucht die Verdichtung eher länger als bei einem kleinen Areal. Begleitet wird diese Zeit über die Elithair-App, in die Patienten Fotos hochladen und Fragen stellen können. Im Video kündigt er an, den Verlauf auf seinem eigenen Kanal zu zeigen.
Fabio Schäfers Vorher-Nachher-Bilder und sein Fazit
Auf dem Ergebnisbild trägt er die Haare sehr kurz, deutlich kürzer als vorher. Das ist der eigentliche Unterschied: Die Stirnlinie steht wieder über den Ecken und der Bereich dahinter ist geschlossen, also muss nichts mehr überdeckt werden. Ein kurzer Schnitt verzeiht keine Lücken, insofern ist er der ehrlichere Test für ein Ergebnis als jede Frisur, die Haar nach vorne legt.
Sein Fazit im Video oben steht kurz nach dem Eingriff, es geht also um die Behandlung, nicht um das fertige Haar: „Es ging super schnell, man hat nix gemerkt. Es war angenehm. Ich freue mich sehr darauf, wie sich mein Ergebnis entwickelt.“
Dazu gehört der ehrliche Hinweis: Das ist sein individuelles Ergebnis. Ausgangsbefund, Spenderbereich, Haarstruktur und Heilung sind bei jedem Menschen anders, Fotos anderer Patienten sind eine Orientierung und keine Vorhersage. Was dieser Fall zeigt, ist, was bei zwei betroffenen Zonen in einer Sitzung möglich ist, wenn der Spenderbereich es hergibt. Weitere Fälle mit ihren Behandlungsdaten stehen in der Übersicht aller Vorher-Nachher-Ergebnisse.
Sie überlegen selbst?
Ob eine Haartransplantation in Ihrem Fall sinnvoll ist und wie viele Grafts realistisch sind, hängt an Ihrem Spenderbereich und an der Ursache Ihres Haarausfalls. Beides lässt sich klären, bevor irgendetwas entschieden ist: Bei der kostenlosen Haaranalyse senden Sie Fotos Ihres Kopfes ein, ein Spezialist beurteilt Befund und Spenderbereich und nennt eine konkrete Empfehlung. Dazu gehört, dass wir einem Teil der Anfragen abraten, weil eine Transplantation nicht bei jeder Ursache das richtige Mittel ist.
Preislich beginnt eine Haartransplantation bei Elithair im All-Inclusive-Paket bei rund 3.300 Euro. Eine Behandlung in der Größenordnung von Fabio Schäfer mit 5.500 Grafts liegt in der obersten Stufe der Staffel bei etwa 3.900 Euro, mit Unterkunft, Transfers, Nachsorge und DHI inklusive. In Deutschland kostet eine vergleichbare Behandlung meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Die vollständige Preisstaffel nach Graftzahl können Sie einsehen, ohne vorher anzufragen.