Stephan Pütz - Vorher Nachher Bilder Haartransplantation

Behandlungsdatum: 05.04.2023
Stephan Pütz vor und nach seiner DHI Haartransplantation mit 5700 Grafts im Vergleich
Vorher Nachher
Stephan Pütz vor der Haartransplantation
Vorher
Stephan Pütz einen Tag nach seiner DHI Haartransplantation
1 Tag nach der OP
Nachher Vergleich der DHI Haartransplantation mit 5700 Grafts bei Patient Stephan Pütz
Ergebnis

Der Fitness-Coach und MMA-Kämpfer Stephan Pütz kam am 05.04.2023 zu Elithair, um seine DHI Haartransplantation durchführen zu lassen. Basierend auf dem Ergebnis seiner persönlichen Haaranalyse, wurden bei Stephan final 5700 Grafts verpflanzt. Das sympathische „Kämpferherz“ war von Anfang an begeistert von Elithair und der Arbeit, die die Spezialisten vor Ort leisten.

„Schon der Erstkontakt mit den freundlichen Experten ist eine sehr positive Erfahrung. Sobald man den ersten Schritt in die moderne Klinik setzt, merkt man, dass hier echte Profis am Werk sind. Elithair kann ich wärmstens empfehlen.“

Stephan

Alter:
36
Grafts:
5700
Technik:
NEO FUE DHI
Punch:
3,5 x 0,85 mm

Behandlung

Grafts insgesamt:
5700
Single Grafts:
2110
Multi Grafts:
3590
Behandlungsdatum:
05.04.2023
Dichte:
3/5
Technik:
NEO FUE DHI
Behandlungsdauer:
07:20
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Das Vorher-Nachher von Stephan Pütz: 5.700 Grafts an Oberkopf und Tonsur

5.700 Grafts sind eine Zahl am oberen Ende dessen, was in einer einzigen Sitzung sinnvoll zu verpflanzen ist. Bei Stephan Pütz war sie nötig, weil sich nicht die Stirnpartie zurückgezogen hatte, sondern eine große Fläche am Oberkopf gleichzeitig licht war. Dieser Fall beantwortet deshalb vor allem eine Frage: Warum werden es bei einem Menschen 2.000 Grafts und bei einem anderen fast dreimal so viele? Die Eckdaten stehen oben in der Datenbox. Hier geht es um die Person, um den Befund und um die Überlegungen hinter der Behandlung bei Elithair in Istanbul, also einer Haartransplantation in der Türkei.

Wer ist Stephan Pütz?

Stephan Pütz ist Profi-MMA-Kämpfer, in der Szene bekannt unter seinem Kampfnamen T-800. Geboren wurde er am 4. August 1987 in Bayern, heute lebt und trainiert er in Frankfurt am Main. Mit 1,96 Metern ist er selbst für das Halbschwergewicht groß, in dem er gekämpft hat. Profi war er von März 2012 bis Oktober 2022, seine Bilanz: 22 Siege bei 5 Niederlagen. Titel holte er unter anderem bei M-1 Global, bei der GMC und bei Fair FC, zuletzt kämpfte er für OKTAGON MMA. Dort hat er im Mai 2024 auch offiziell seine Karriere beendet.

Zum Kampfsport kam er über Judo und Thaiboxen, sein erlernter Beruf ist Gerüstbauer. Heute arbeitet er als zertifizierter Fitnesstrainer und Ernährungsberater. Seit 2021 betreibt er außerdem einen eigenen YouTube-Kanal und einen zweiten Kanal für Livestreams. Auf Instagram folgen ihm rund 250.000 Menschen, auf TikTok rund 47.000. Er ernährt sich pflanzlich und hat darüber ein Interview mit dem Hessischen Rundfunk geführt, und gemeinsam mit seiner Frau Lea hat er die Tierauffangstation Ralphy’s Ranch gegründet.

Warum bei ihm so oft nach den Ohren gesucht wird

Wer nach ihm sucht, stößt schnell auf seine Ohren. Pütz hat Blumenkohlohren, eine bekannte Folge jahrelangen Trainings im Ringen und im MMA: Wiederholte Reibung und stumpfe Belastung am Ohrknorpel führen zu Einblutungen, und wenn die vernarben, verändert sich die Form des Ohrs dauerhaft. Er geht damit offen um und hat das Thema in kurzen Videos selbst angesprochen. Ein Kampfsportleben hinterlässt eben sichtbare Spuren. Der Haarausfall war der Punkt, an dem er etwas verändert hat.

Die Ausgangssituation: lichter Oberkopf und offene Tonsur

Wie er vor der Behandlung aussah, zeigt das Vorher-Bild oben in der Galerie, aufgenommen im April 2023. Betroffen waren der Oberkopf und die Tonsur, also die Scheitelregion und der Wirbel. Das war ein fortgeschrittenes Stadium mit großflächigem Verlust.

Am Oberkopf verläuft erblich bedingter Haarausfall anders als an der Stirn. Es weicht keine Linie zurück, die man im Spiegel gut beobachten kann. Stattdessen dünnt das Haar von innen heraus aus, meist rund um den Wirbel, und die lichte Zone wächst nach außen, bis sie mit der Scheitelregion zusammenläuft. Auffällig wird das oft erst durch Fotos von hinten oder durch direktes Licht von oben. Bei kurzen Haaren, wie sie im Kampfsport praktisch der Normalfall sind, fällt es zusätzlich früher auf, weil nichts mehr überdeckt werden kann.

Warum Elithair

Über die Klinik selbst hat Pütz sich klar geäußert: „Schon der Erstkontakt mit den freundlichen Experten ist eine sehr positive Erfahrung. Sobald man den ersten Schritt in die moderne Klinik setzt, merkt man, dass hier echte Profis am Werk sind. Elithair kann ich wärmstens empfehlen.“

Dahinter steht keine Größe, sondern Fokus: Elithair macht ausschließlich Haartransplantationen. Jeder Schritt liegt bei Spezialisten, die genau diesen Schritt jeden Tag machen, das Haarlinien-Design kommt zu 100 Prozent vom Arzt, und nichts läuft ohne ärztliche Abnahme. Und man muss uns das nicht glauben: Das türkische Gesundheitsministerium kontrolliert die Klinik ein bis zwei Mal pro Monat unangekündigt, und das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001:2015 vom TÜV Thüringen zertifiziert.

Warum 5.700 Grafts, und was das für den Spenderbereich bedeutet

Die Graftzahl ist keine Wunschgröße, sondern eine Rechnung mit zwei Seiten. Auf der einen steht die Fläche, die versorgt werden soll. Auf der anderen der Spenderbereich am Hinterkopf und an den Seiten, denn nur dort wächst Haar, das gegen das Hormon DHT unempfindlich ist und deshalb dauerhaft bleibt. Vor dem Eingriff werden Dichte, Haarstärke und Beschaffenheit dort gemessen. Daraus ergibt sich, wie viele Grafts entnommen werden können, ohne dass der Hinterkopf danach selbst dünn wirkt.

Bei Stephan Pütz gab dieser Bereich viel her, und die zu deckende Fläche war groß. Daraus wurden 5.700 Grafts. Genau hier liegt auch das Missverständnis, mehr Grafts seien automatisch besser. Ein überstrapazierter Spenderbereich erholt sich nicht wieder, und er ist die einzige Reserve für spätere Eingriffe. Die Obergrenze setzt also der Spenderbereich, nicht die Wunschdichte.

Das erklärt auch die angestrebte Dichte von 3 von 5 in der Datenbox. Wer eine große Fläche in einer Sitzung versorgt, verteilt die verfügbaren Grafts über die ganze Fläche, statt eine kleine Zone maximal zu verdichten. Das Ergebnis deckt dann flächig, und der Spenderbereich bleibt intakt. Für die Kosten spielt die hohe Zahl übrigens eine kleinere Rolle als viele erwarten, weil Elithair nicht pro Graft abrechnet, sondern einen Festpreis nach Staffel nimmt. Die konkrete Zahl steht weiter unten.

Warum DHI für dieses Vorher-Nachher-Ergebnis

Behandelt wurde mit der Kombination, die bei Elithair Standard ist. Die Entnahme läuft über FUE, also einzeln mit einem Mikromotor, hier mit einem Punch von 3,5 x 0,85 mm. Eingesetzt werden die Grafts anschließend mit DHI, bei der ein CHOI-Pen den Kanal öffnet und das Graft im selben Zug implantiert. Vorbereitet wurden die Grafts mit der Patentierten NEO FUE, einem pflanzlichen Stammzell-Serum, das vor dem Eingriff zum Einsatz kommt. FUE und DHI sind dabei keine Alternativen, aus denen man wählt. Das eine ist die Entnahme, das andere das Einsetzen.

Bei einem Befund am Wirbel ist die Implantationstechnik besonders wichtig. Am Wirbel wächst Haar nicht in eine Richtung, sondern dreht sich spiralförmig um einen Punkt. Wird dort in falschem Winkel gesetzt, stellt sich das Haar auf oder der Wirbel wirkt aufgesetzt. DHI gibt dem Team die Kontrolle über Winkel, Richtung und Tiefe jedes einzelnen Grafts, und genau das entscheidet an dieser Stelle über ein natürliches Ergebnis.

Die 5.700 Grafts teilten sich in 2.110 Single-Grafts und 3.590 Multi-Grafts. Single-Grafts tragen ein einzelnes Haar und kommen an die vordere Kante und an die Übergänge, weil dort feine Einzelhaare den weichen Verlauf machen. Multi-Grafts mit zwei bis vier Haaren gehen in die Fläche, weil sie Dichte bringen. Ein Punkt, der für einen Kampfsportler zusätzlich zählt: Der Kopf ist im Training permanent im Kontakt, und die frisch verpflanzten Grafts brauchen Ruhe. Sport ist nach dem üblichen Zeitplan erst nach vier bis sechs Wochen wieder möglich. Sein Termin im April 2023 lag nach seinem letzten Profikampf im Oktober 2022.

Der Eingriff am 5. April 2023

Die Behandlung dauerte 7 Stunden und 20 Minuten. Das ist für 5.700 Grafts eine nachvollziehbare Zeit, denn jedes Graft wird einzeln entnommen, unter dem Mikroskop sortiert und einzeln gesetzt. Parallel arbeitende Spezialistenteams sind dabei kein Komfort, sondern eine medizinische Notwendigkeit: Je kürzer die Grafts außerhalb des Körpers liegen, desto besser sind ihre Voraussetzungen. Der Eingriff selbst ist ambulant und läuft unter örtlicher Betäubung, die Klinik verlässt man am selben Tag.

Heilung: der Tag danach und die Monate darauf

In der Galerie oben gibt es neben dem Vorher- und dem Ergebnisbild eine Aufnahme von einem Tag nach dem Eingriff. Genau so sieht ein Kopf zu diesem Zeitpunkt aus, und das gehört zu einer ehrlichen Erwartung dazu: In den ersten Tagen sind Entnahme- und Empfängerzone gerötet, es bilden sich feine Krusten, manchmal schwillt die Stirn leicht an. Nach den ersten Wochen sind die Krusten ab und die Kopfhaut beruhigt sich.

Monatsbilder liegen von diesem Fall nicht vor, deshalb erfinden wir keinen Verlauf. Der übliche Ablauf lässt sich aber beschreiben: In den ersten Wochen fallen die transplantierten Haarschäfte wieder aus, der sogenannte Shock Loss. Das ist kein Rückschlag, die Wurzeln bleiben in der Kopfhaut, und aus ihnen wächst das neue Haar nach. Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach sechs bis zwölf Monaten erreicht, wie es bei anderen Fällen die Ergebnisse nach zwölf Monaten zeigen. Bei einer so großen Fläche wie hier braucht die Verdichtung eher länger als bei einem kleinen Areal. Begleitet wird diese Zeit über die Elithair-App, in die Patienten Fotos hochladen und Fragen stellen können.

Stephan Pütz‘ Vorher-Nachher-Bilder und sein Fazit

Das Ergebnisbild zeigt einen geschlossenen Oberkopf mit bedecktem Wirbel. Der Unterschied liegt weniger in der Frisur als in dem, was wieder möglich ist: Kurze Haare tragen, ohne dass Licht von oben die lichte Zone zeigt. Sein Fazit zur Klinik hat er im Zitat oben selbst gezogen, und es ist knapp geblieben: Er empfiehlt Elithair weiter.

Zur Einordnung gehört der ehrliche Hinweis: Das ist sein individuelles Ergebnis. Ausgangsbefund, Spenderbereich, Haarstruktur und Heilung sind bei jedem Menschen anders, und Fotos von anderen Patienten sind eine Orientierung, keine Vorhersage für den eigenen Verlauf. Was dieser Fall zeigt, ist, was bei großflächigem Verlust am Oberkopf möglich ist, wenn der Spenderbereich es hergibt.

Sie überlegen selbst?

Ob eine Haartransplantation in Ihrem Fall sinnvoll ist und wie viele Grafts realistisch sind, hängt an Ihrem Spenderbereich und an der Ursache Ihres Haarausfalls. Beides lässt sich klären, bevor irgendetwas entschieden wird: Bei der kostenlosen Haaranalyse senden Sie Fotos Ihres Kopfes ein, ein Spezialist beurteilt Befund und Spenderbereich und nennt eine konkrete Empfehlung. Dazu gehört auch, dass wir einem Teil der Anfragen abraten, weil eine Transplantation nicht bei jeder Ursache das richtige Mittel ist.

Preislich beginnt eine Haartransplantation bei Elithair im All-Inclusive-Paket bei rund 3.300 Euro. Eine Behandlung in der Größenordnung von Stephan Pütz mit 5.700 Grafts liegt in der obersten Stufe der Staffel bei etwa 3.900 Euro, mit Unterkunft, Transfers, Nachsorge und DHI inklusive. In Deutschland kostet eine vergleichbare Behandlung meist zwischen 6.000 und 15.000 Euro. Die vollständige Preisstaffel nach Graftzahl ist einsehbar, Sie müssen also nicht anfragen, um den Preis zu erfahren.

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