Road to Glory - Vorher Nachher Bilder Haartransplantation
Jens „Road to Glory“ kam am 19.04.2019 in unsere Klinik, um seine Haartransplantation durchführen zu lassen. 2700 Grafts wurden transplantiert, um eine volle Haarpracht auf den betroffenen Bereichen des Scheitels und des Haaransatzes zu schaffen. Das Einzige, was Jens ändern würde, ist, dass er sich wünschte, er hätte es früher getan.
„Ich hab ein super neues geiles Lebensgefühl. Jetzt mit Mitte 30 denke ich, ich hätte es auch schon früher machen können.”
Jens
Behandlung
Road to Glory: ein Vorher-Nachher, das er selbst dokumentiert hat
Die meisten Fälle in dieser Galerie bestehen aus zwei Fotos. Zu diesem gibt es eine ganze Videoreihe, die er 2019 auf seinem eigenen Kanal veröffentlicht hat: seine Beweggründe, der Ablauf der Operation, die Frage nach den Schmerzen, und ein Update 15 Tage danach. Das macht die Behandlung nachvollziehbar wie bei kaum einem anderen Patienten. Es führt aber auch in die Irre, denn das meistgesehene Video der Reihe zeigt ihn zwei Wochen nach dem Eingriff. Zwei Wochen nach einer Haartransplantation in der Türkei sieht man kein Ergebnis, sondern eine abheilende Kopfhaut, von der gerade die letzten Krusten abgehen. Zwischen den beiden Bildern oben liegen Monate, nicht Tage. Behandelt wurde am 19. April 2019, also vor über sieben Jahren. Die Eckdaten stehen in der Datenbox. Hier geht es um den Befund, um seine eigenen Worte dazu und um die Zeit zwischen den zwei Fotos.
Wer ist Road to Glory?
Road to Glory ist ein Bodybuilder und Fitness-YouTuber aus Hamburg. Den Namen trägt zugleich die Marke, die er nach eigener Angabe rund sechs Jahre vor dem Interview von Juni 2019 in der Fitnessszene gestartet hat, also etwa 2013. Zum Zeitpunkt seiner Behandlung beschäftigte er nach eigener Aussage ein Team von zwölf Mitarbeitern und kam über Facebook, Instagram und YouTube auf knapp 1,5 Millionen Follower, dazu hatte er die Trainings- und Ernährungsbücher „LIFT“ und „EAT“ veröffentlicht. Nachlesen kann man das im Interview mit Der neue Mann, das drei Wochen nach dem Eingriff entstand.
Sein Publikum ist ihm geblieben, das Thema hat sich verschoben. Auf YouTube folgen dem Kanal Road To Glory rund 118.000 Abonnenten, seinem Instagram-Account rund 229.000 Menschen, auf TikTok gut 75.000, und die Facebook-Seite hat knapp 950.000 Gefällt-mir-Angaben (alle Zahlen Stand Juli 2026). Inhaltlich geht es dort heute vor allem um Finanzen und Krypto, auf YouTube nach eigener Ansage nach drei Jahren Pause. Die Videos von 2019 stehen weiterhin öffentlich auf dem Kanal, unter Titeln, die den Klinikbezug offen nennen.
Die Ausgangssituation: Geheimratsecken seit dem 16. Lebensjahr
Sein Haarausfall begann früh. In der Beschreibung seines eigenen Videos schreibt er, dass er seit seinem 16. Lebensjahr an Geheimratsecken und Haarausfall leide, und GANNIKUS.de gab das im April 2019 genauso wieder. Aufgefallen ist es ihm nicht selbst: „Registriert hat es damals mein bester Freund… Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde!“ Danach begann, was viele Betroffene kennen und was er im Interview offen beschreibt: „Seither habe ich versucht, meine Frisur so zu wählen, dass ich die Geheimratsecken immer gekonnt vom Haupthaar verdeckt habe. […] bei Wind und Schweiß war am Ende nicht mehr viel Frisur übrig, drum kam bei vielen Fotos sogar schon Photoshop zum Einsatz.“
Genau diese Frisur fehlt auf dem Vorher-Bild. Das Deckhaar ist dort mit einer Klammer nach oben gebunden, und damit ist sichtbar, was es sonst verdeckte: eine weit zurückgewichene Stirnpartie, bei der die Geheimratsecken tief in die Schläfen eingeschnitten sind und beidseits neben dem verbliebenen Streifen die Kopfhaut freiliegt. Die Aufnahme von oben zeigt, dass es an der Stirn nicht aufhört: Der Bereich dahinter, der Oberkopf mit dem Scheitel, war ebenfalls dünner geworden. Auf der Elit-Skala steht der Befund bei A-III, also ein Muster, das mit den Ecken beginnt und nach hinten ausläuft, mit intakter Behaarung an Seiten und Hinterkopf.
Das ist der Punkt, an dem sein Fall für viele Leser konkret wird. Solange sich ein Ansatz mit der richtigen Frisur kaschieren lässt, wirkt der Haarausfall wie ein Problem, das man verwalten kann. Verwaltet wird dabei nur die Sicht der anderen, während das Muster weiter wächst.
Warum er es öffentlich gemacht hat
Ungewöhnlich an diesem Fall ist nicht die Behandlung, sondern dass er sie gefilmt hat, mit einem Videografen im Gepäck. Seine Begründung dafür: „Ich hatte das Glück, in einem ehrlichen Elternhaus großgeworden zu sein. Mir wurde beigebracht, dass die schlimmste Wahrheit noch immer besser ist als die schönste Lüge […]“ Die Reaktionen darauf fielen gemischt aus, und er hat das nicht schöngeredet: „Wie mit allem: sehr zwiegespalten… Der Großteil war sehr interessiert und wissbegierig, ein kleiner Teil konnte den Eingriff nicht verstehen, weil eine Glatze als Alternative schließlich auch möglich gewesen wäre.“
Was ihn selbst überrascht hat, war die Menge an Zuschriften: „Meine Story Views waren rund um die Reise nach Istanbul so hoch wie schon lange nicht mehr, auch die Nachrichten summierten sich extrem – Ich hätte nicht erwartet, dass das Thema solche Wellen schlägt und sich tatsächlich so viele Männer damit angesprochen fühlten.“ Sein Rat an andere Betroffene, den GANNIKUS.de zusammenfasste, war entsprechend schlicht: sich nicht schämen, sondern handeln.
Warum Elithair
Der Kontakt entstand nicht über Werbung, sondern auf einer Bühne. „Letztes Jahr durfte ich auf der Marketing Offensive von Dirk Kreuter sprechen, ein Teil des Teams von Elithairtransplant hat zum Zeitpunkt im Publikum gesessen“, erzählte er im Interview, und wenige Monate später reiste er nach Istanbul. Die Frage, warum Türkei und nicht Deutschland, hat er in seinem Kostenvideo selbst gestellt und mit seiner Recherche beantwortet: „Check einfach mal Google. Du wirst schnell ausfindig machen, dass die besten Kliniken für Augen und Haare in der Türkei liegen.“ Im Video begründet er das mit Spezialisierung: In Istanbul gebe es Kliniken, in denen ganze Teams den ganzen Tag nichts anderes machen.
Wer sich bei der Türkei-Frage nicht auf Google-Eindrücke verlassen will, kann nachprüfbare Kriterien anlegen. Das türkische Gesundheitsministerium kontrolliert unsere Klinik ein- bis zweimal im Monat unangekündigt, und wir sind nach ISO 9001:2015 vom TÜV Thüringen zertifiziert, ausgestellt auf die Betreibergesellschaft Estelit Sağlık Hizmetleri A.Ş. unter der Nummer 151002611856, öffentlich nachprüfbar. Das ist keine Selbstauskunft, sondern Kontrolle von außen.
Warum DHI über sein Vorher-Nachher-Ergebnis an der Haarlinie entschied
Bei diesem Befund lag die Hauptarbeit vorne, und vorne verzeiht die Haarlinie keine Ungenauigkeit. Sie ist keine gerade Kante, sondern eine unregelmäßige Zone: einzelne feine Haare zuerst, dahinter langsam dichter werdend, und jedes Haar tritt in einem flachen, individuellen Winkel aus der Kopfhaut. Wird sie zu tief, zu gerade oder zu steil angelegt, sieht das Ergebnis auch bei bester Dichte künstlich aus.
Deshalb wurde per DHI implantiert. Die Grafts werden dabei mit dem Choi-Pen direkt in die Kopfhaut eingesetzt, ohne dass zuvor Kanäle geöffnet werden, und Tiefe, Winkel und Richtung entstehen in einem einzigen Handgriff, für jedes Graft neu. Entnommen wurden sie einzeln aus dem Spenderbereich am Hinterkopf, das ist die FUE-Entnahme. Die beiden Schritte sind keine Alternativen, sondern gehören zusammen: FUE ist die Entnahme, DHI das Einpflanzen. Das Haarlinien-Design selbst legt bei uns zu 100 Prozent der Arzt fest, und DHI ist bei Elithair im Preis enthalten statt als Aufpreis zu laufen.
Ablesen lässt sich die Aufgabe an der Aufteilung der Grafts. 1.327 der 2.900 Einheiten waren Single-Grafts mit einem einzelnen Haar, also fast die Hälfte. Ein so hoher Anteil ergibt sich vor allem dann, wenn eine Haarlinie neu aufgebaut wird, denn diese feinen Einheiten kommen in die vorderste Reihe und in die Übergänge zu den Schläfen, wo Masse das Ergebnis verraten würde. Die 1.573 Multi-Grafts mit mehreren Haaren pro Einheit übernahmen die Fläche dahinter, den Ansatz nach hinten und den Scheitel, und brachten dort die Dichte.
Der Eingriff am 19. April 2019
Verpflanzt wurden 2.900 Grafts in einer Sitzung von viereinhalb Stunden. Entnommen wurde mit einem Punch von 3,5 x 0,85 mm, also einem Werkzeug, dessen Öffnung schmaler als ein Millimeter ist, angestrebt wurde eine Dichte von 4 von 5. Der Eingriff ist ambulant, der Patient verlässt die Klinik am selben Tag.
Wie sich das anfühlt, hat er in einem eigenen Video beantwortet, und die Antwort ist unspektakulär: „Die ersten 2-3 Minuten waren recht unangenehm, dann fühlte ich nur noch, dass jemand was an meinem Kopf herumgefummelt hat, als hätte ich einen Fahrradhelm getragen.“ Unangenehm sind die Minuten, in denen die örtliche Betäubung gesetzt wird, danach spürt man den Eingriff nicht mehr. Genau für diese Minuten nutzen wir heute die Sleep-Deep-Sedierung, bei der der Patient kurz wegdämmert und den Teil verpasst, vor dem die meisten Respekt haben.
15 Tage danach: was sein Video zeigt und was nicht
Sein bekanntestes Video zu dem Thema heißt „15 Tage nach der Operation! Was kostet eine Haartransplantation in Istanbul?“ und hat über 200.000 Aufrufe. Wer es heute sieht, sollte wissen, in welcher Phase es entstanden ist. Nach etwa zwei Wochen lösen sich die letzten Krusten im Empfängerbereich, die Kopfhaut ist noch gereizt, und die transplantierten Haare fallen zu diesem Zeitpunkt größtenteils wieder aus. Das ist der Shock Loss, er ist normal und kein Rückschlag, weil die Wurzeln in der Kopfhaut bleiben und neu austreiben. Sichtbar ist in dieser Phase also nicht das Ergebnis, sondern die Baustelle.
Er hat das selbst so eingeordnet, im Interview drei Wochen nach dem Eingriff: „Dafür ist es noch zu früh, um hier konstruktiv nen Urteil walten zu lassen. […] Nachdem sich nach 14 Tagen die letzte Kruste vom Empfängerbereich löste, fielen aber schon wieder etliche Haare aus. […] Nach 4-6 Monate geht’s erst so richtig ab.“ Das deckt sich mit dem, was wir Patienten sagen: Das endgültige Ergebnis ist in der Regel nach 6 bis 12 Monaten erreicht, wie es bei anderen Fällen nach zwölf Monaten zu sehen ist.
Ein Detail aus seiner Heilung ist erzählenswert, weil es ein häufiger Fehler ist. Bei der Nachkontrolle in Deutschland fiel auf, dass er sich nicht getraut hatte, den Spenderbereich richtig zu waschen, weshalb dort länger Krusten saßen als nötig. Die Waschanleitung nach der Operation ist kein Beipackzettel zum Überblättern, sondern Teil der Behandlung. Monat-für-Monat-Bilder liegen zu diesem Fall nicht vor, deshalb beschreiben wir hier keinen Verlauf, den die Bilder nicht belegen.
Seine Vorher-Nachher-Bilder und sein Fazit
Das Nachher-Bild zeigt ihn frontal, mit kurz getragenem Deckhaar, einer geschlossenen Stirnpartie und einer Haarlinie, die die Schläfen wieder einbezieht. Die Klammer von damals braucht er dafür nicht mehr. Zwei Dinge sagen wir offen dazu: Es gibt zu diesem älteren Fall keine zweite Aufnahme von oben, die dem Vorher-Bild direkt gegenübersteht, und zu dem Abstand zwischen Eingriff und Nachher-Foto ist nichts dokumentiert. Sein eigenes Fazit steht auch oben neben der Datenbox:
„Ich hab ein super neues geiles Lebensgefühl. Jetzt mit Mitte 30 denke ich, ich hätte es auch schon früher machen können.“
Das Einzige, was er im Rückblick ändern würde, ist der Zeitpunkt. Bemerkt hatte er seine Geheimratsecken mit 16, behandelt wurden sie fast zwanzig Jahre später. Zur Einordnung, und das gilt für jeden Fall auf dieser Website: Das ist ein individuelles Ergebnis. Haarstruktur, Dichte des Spenderbereichs, Ausdehnung des Befunds und die eigene Heilung sind bei jedem Menschen anders, deshalb lässt sich ein Ergebnis nicht von einem Kopf auf den nächsten übertragen. Wie ähnliche Befunde bei anderen Patienten ausgegangen sind, zeigt die Übersicht aller Vorher-Nachher-Fälle.
Sie überlegen selbst?
Wie viele Grafts Ihr Ansatz bräuchte, lässt sich aus einem fremden Vorher-Nachher-Bild nicht ableiten, auch nicht aus diesem. Der erste Schritt ist die kostenlose Haaranalyse: Sie schicken uns Fotos Ihres Kopfes, auch eines von oben, und bekommen eine konkrete Einschätzung mit Graftempfehlung. Wenn Ihr Haarausfall noch aktiv ist oder der Spenderbereich nicht genug hergibt, sagen wir Ihnen das, statt zu behandeln.
Zu den Kosten, und hier ist sein Video von 2019 kein Maßstab mehr: Die Zahl, die er damals nennt, ist der Preisstand von damals. Verbindlich ist die heutige Staffel. Eine Haartransplantation bei Elithair beginnt im All-Inclusive-Paket bei rund 3.300 Euro. Für eine Behandlung in seiner Größenordnung, also 2.900 Grafts, liegt der Preis heute bei etwa 3.500 Euro, inklusive Unterkunft, Transfers, Medikamenten und Nachsorge. In Deutschland zahlt man für einen vergleichbaren Eingriff üblicherweise 6.000 bis 15.000 Euro. Die vollständige Preisstaffel nach Graftzahl können Sie nachlesen, bevor Sie mit uns sprechen.